DGB: Rentenpaket auf Beamte übertragen

Das von der großen Koalition beschlossene “Rentenpaket” soll auch auf Beamtinnen und Beamte übertragen werden. Das fordert die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack. Verschlechterungen im Rentenrecht würden stets ins Beamtenrecht übertragen, Verbesserungen jedoch nicht, so Hannack. “Die Rente mit 63 muss für alle Beschäftigten mit 45 Berufsjahren gelten – auch für die Beamten.”

“Wir fordern die adäquate Übertragung des Rentenpakets auf die Beamten”, so die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack. Seit den 1990er Jahren würden Verschlechterungen im Rentenrecht wirkungsgleich in das Beamtenrecht übertragen, während Verbesserungen auf der Strecke blieben.

“Beschäftigte kommen sich verschaukelt vor”
“Wenn der Staat einerseits die Wirkungsgleichheit bei Verschlechterungen hochhält, sie bei Verbesserungen aber als unberechtigte Forderung abtut – da kommen sich die Beschäftigten schon verschaukelt vor”, so Hannack.

Einfacher und mittlerer Dienst würde profitieren
“Die Rente mit 63 muss für alle Beschäftigten mit 45 Berufsjahren gelten – auch für die Beamten. Von einer Pension mit 63 würden vor allem Beamtinnen und Beamte im einfachen und mittleren Dienst profitieren, deren Belastungen im Berufsalltag sehr hoch sind”, erklärte Hannack.

“Für Mütter und Väter, deren Kinder nach 1992 geboren wurden, gibt es im Beamtenrecht eine Regelung analog zur Rente. Warum dies nicht für die Zeit davor möglich sein soll, ist nicht nachvollziehbar. Für die Eltern der vor 1992 Geborenen ist deshalb die Übertragung der sogenannten Mütterrente wichtig”, so die stellvertretende DGB-Vorsitzende.

Quelle:  BZG Zoll  (GdP Bundesfinanzpolizei)


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