Zoll steht Gewehr bei Fuß

fotoGdPlifrAuf ihrem Delegiertentag vom 16.11. bis 18.11.2015 in Köln hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) – Bezirksgruppe Zoll – zur aktuellen Terrorismusbedrohung folgende Erklärung beschlossen:

Der Zoll ist bereits jetzt als Sicherheitsbehörde des Bundes auch für die Terrorismusbekämpfung zuständig.

Kernaufgaben sind, neben der Sicherung der Land- und Seegrenzen, die Aufdeckung von illegalen Finanzströmen zur Terrorismusfinanzierung sowie die Bekämpfung der Außenwirtschaftskriminalität (z.B. Waffenlieferungen in Krisengebiete).

Im Rahmen der klassischen Aufgaben des Zolls, wie die Bekämpfung des Drogen-, Waffen- und Zigarettenschmuggels, Kontrollen im Bereich der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung, können die mehr als 15.000 Vollzugskräfte des Zolls regelmäßig auf ein terroristisches Umfeld stoßen.

Schon jetzt setzt der Zoll zur Aufrechterhaltung der Inneren Sicherheit bewaffnete Vollzugskräfte rund um die Uhr ein. Zur Bewältigung von Einsatzlagen mit hohem Gefährdungspotenzial hält der Zoll, wie die anderen Polizeibehörden auch, eigene Spezialeinheiten bereit.

Der Zoll ist ein Garant für die Sicherheit der Bevölkerung und damit ein unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Sicherheitsarchitektur, nicht zuletzt auch als Partner im Gemeinsamen Terrorabwehrzentrum (GTAZ)

Wir sind uns unserer Verantwortung im Kampf gegen den Terrorismus bewusst und stehen „Gewehr bei Fuß“ für den noch engeren Schulterschluss mit den anderen Sicherheitsbehörden in Deutschland und Europa.

GdP-Zoll-Newsletter vom 18.11.2015 (pdf)

Quelle:  GdP-Bezirksgruppe Zoll  (Bundesfinanzpolizei)


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